Michelbach: Gemeinde Aglasterhausen

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Ortsteil Michelbach

Michelbach wird in den Geschichtsbüchern erstmals im Jahre 1358 zweifelsfrei als Dorf genannt. Der Bach Michel(en)bach findet allerdings schon früher Erwähnung und die geschichtlichen Meinungen gehen auseinander, ob damit schon das Dorf gemeint ist. Sicher ist aber, dass sich der Dorfname vom gleichnamigen Bach ableitet, der abschnittsweise auch Forellenbach genannt wird und oberhalb des Dorfes entspringt. Das Bestimmungswort ,,Michel‘‘ stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet ,,groß‘‘.

Die Ortsherrschaft zu Michelbach war im 14.Jahrhundert zwischen den Herren von Massenbach, von Hirschhorn, von Helmstatt und von Zwingenberg geteilt. Dennoch wird man wie in den Nachbardörfern alte wormsische Rechte vermuten dürfen, da auch das Stift Wimpfen bedeutende grundherrliche Anteile besessen haben soll. Seit der zweiten Hälfte des 15.Jahrhunderts wurde die Ortsherrschaft nach einigen Wechseln nur noch von den Herren von Hirschhorn und von Helmstatt (zu Helmstadt) ausgeübt. Pfalzgraf Friedrich I. hat 1470 Teile der Helmstatter Rechte erworben und sie 1475 seinem Sohn Ludwig von Bayern überlassen, dem späteren Grafen von Löwenstein, dem Anfang des 16.Jahrhunderts noch ein Drittel von Michelbach gehörte. Nach weiteren Wechseln ist Anfang des 18. Jahrhunderts Michelbach hälftig zu den Herren von Berlichingen und zu den Herren von Auerbach gehörend. Michelbach stand seit 1380 unter pfälzischer Oberhoheit und gehörte zur Reichartshäuser bzw. Stüber Zent. Die Kurpfalz beanspruchte die Hochgerichtsbarkeit, die Kriegspflicht und das Steuerrecht. Michelbach war dem kurpfälzischen Amt Dilsberg unterstellt und seit dem späten 16.Jahrhundert war Schwarzach – Minneburg als Amt für das Dorf zuständig.

Im Jahre 1523 wird erstmals ein Schultheiß erwähnt und im Jahre 1527 das Dorfgericht. Ein Bürgermeister oder ein sogenannter ,,Gemeindevorsteher‘‘ tritt erstmals zu Anfang des 18. Jahrhunderts in Erscheinung. Michelbach gehörte ursprünglich zur Pfarrei Neunkirchen, hat sich aber bereits 1479 von dieser gelöst. 1496 findet man erstmals eine eigene Pfarrei im Dorf. Im 17. Jahrhundert sind Kirche, Turm und Pfarrhaus verfallen. Um 1670 wurde das Dach des Kirchenturms wieder hergestellt (Inschrift 1481) und das Langhaus konnte 1783 wieder neu erbaut werden. Im 16. Jahrhundert haben die adeligen Ortsherren in Michelbach das lutherische Bekenntnis eingeführt. Bekannt ist die Michelbacher Dorfkirche durch ihre reichhaltigen Fresken. Diese wurden Mitte der 60er Jahre durch den Maler und Restaurator Feuerstein freigelegt. In den acht Gewölbefenstern werden die Evangelisten, Ausschnitte aus dem Leben Jesu und die zwölf Apostel dargestellt. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts ist der Schulunterricht in Michelbach von Helmstadt aus versehen worden und im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts wird erstmals ein eigenes Schulhaus im Dorf erwähnt, das von der Gemeinde unterhalten wird. Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert hat es auch einen eigenen Schulmeister in Michelbach gegeben. Anfang des 20.Jahrhunderts wurde ein neues Schulhaus gebaut, in dem sich heute der Kindergarten ,,Alte Schule‘‘ befindet.

Die ersten Angaben über die Zahl der zinspflichtigen Untertanen in Michelbach datieren aus dem 16. Jahrhundert. Zwischen 100 und 140 Menschen lebten damals in Michelbach. Im 16. und 17. Jahrhundert spricht man von ca. 20 bis 30 Häusern in Michelbach. Im Zuge des 30-jährigen Krieges (1618 bis 1648) und der späteren Kriege im 17. Jahrhundert hat die Einwohnerzahl starke Einbußen erlitten. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts hat man im Dorf ca. 75 Einwohner gezählt, die bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts auf 174 anwuchsen.

Den Lebensunterhalt haben die Michelbacher zu jener Zeit durch die Landwirtschaft verdient, die als Dreifelderwirtschaft betrieben wurde. Vorwiegend wurden Roggen, Hafer, Gerste und Flachs angebaut sowie Kraut, Erbsen und Linsen. In der Viehhaltung hat überwiegend die Fütterung auf der Weide überwogen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ging man dann mehr zur Stallfütterung über. In Michelbach wurden vor allem Schafe, Rinder und Schweine gehalten. Eine Mühle findet erstmals 1359 Erwähnung und 1668 wird erstmalig über ein Gasthaus mit Bäckerei im Dorf gesprochen.

1803 gehörte Michelbach zum badischen Amt Neckarschwarzach, ab 1813 zu Neckargemünd, im Jahre 1857 zu Eberbach und seit 1924 zu Mosbach.

Im zweiten Teil des 19. Jahrhunderts, im Jahr 1867, wurde der Gesangverein ,,Liederkranz‘‘ Michelbach gegründet, die Feuerwehr im Jahre 1888, der Sportverein SV Union im Jahre 1920 und der Musikverein, als jüngster Verein, im Jahre 1957.

Das Recht zur Führung des Ortswappens und einer Flagge in den Farben schwarz-weiß wurde der Gemeinde 1958 durch das Innenministerium Baden-Württemberg verliehen. Michelbach hatte bis dahin kein Ortswappen. Das Siegel zeigte zuvor die Buchstaben MB, umgeben von einem Lorbeerkranz. Der Löwe im Wappen verweist auf die Zugehörigkeit zur Kurpfalz, das fünfspeichige Rad deutet auf die Grafen von Berlichingen hin und die Wellenbalken stellen den ,,Bach‘‘ dar und machen damit das Wappen ,,redend‘‘.

Seit Mitte des 20.Jahrhunderts erlebte Michelbach einen starken Auftrieb und Zuwachs der Bevölkerung und wurde in dieser Zeit zum ,,staatlich anerkannten Erholungsort‘‘. Michelsee und Freizeitanlage auf dem Bollenberg entstanden, die Michelbacher Sporthalle wurde gebaut, Hackwaldhütte und Michelseehütte konnten eingeweiht werden und es waren mehrere Gasthäuser mit Übernachtungsmöglichkeiten im Ort, die sich über viele Kurgäste freuen durften. In den 60er und 70er Jahren gab es in den Sommermonaten ein großes Zeltlager, bei dem viele Kinder und Jugendliche aus der Region ihre Ferien verbringen durften. Im Ferienhausgebiet wurden viele Häuser gebaut, die an den Wochenenden und in den Ferien von Familien aus Heidelberg und Mannheim besucht wurden. Bürgermeister war bis 1974 Kurt Wagner, der im Zuge der Eingemeindung nach Aglasterhausen auch erster Ortsvorsteher von Michelbach wurde. Bei der Eingemeindung gab sich Michelbach eine Ortsverfassung und ein Ortschaftsrat wurde gegründet. Diesem steht ein Ortsvorsteher vor. Dieses Amt hatte von 1974 bis 1979 Kurt Wagner inne, von 1979 bis 1999 Walter Kiefer, von 1999 bis 2014 Rainer Herkert und seit 2014 Jochen Herkert. Im Moment verzeichnet Michelbach ca. 900 Einwohner.

Michelbach zeichnet seit vielen Jahren ein reges Vereinsleben aus und durch den Michelsee und die Freizeitanlagen auf dem Bollenberg und am Michelsee finden Familien rund um Michelbach attraktive Erholungsmöglichkeiten. Zahlreiche Wanderwege rund um Michelbach laden dabei zum Erkunden ein. Mit dem Meisenberg befindet sich auf einer Höhe von 398 m die höchste Erhebung der Gemeinde Aglasterhausen auf Gemarkung von Michelbach. Die Johannes-Diakonie führt in Michelbach eine Einrichtung und am Ortsausgang Richtung Schwanheim findet sich ein Seniorenheim. Maibaumstellen, Martinsumzug, Kirchweih und das 1.Maifest seien stellvertretend für viele Veranstaltungen der Michelbacher Vereine genannt, die das Leben in Michelbach bereichern.

Jochen Herkert, Ortsvorsteher