Gemeinde Aglasterhausen

Mittelpunktgemeinde im Kleinen Odenwald

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Gemeinderatsinformationen zur Sitzung vom 5. Dezember 2017


1. Forstwirtschaft;
hier: Beratung und Beschlussfassung über den Betriebsplan für das Forst-wirtschaftsjahr 2018

Bürgermeisterin Schweiger konnte zu diesem Tagesordnungspunkt den Leiter der Forstbetriebsleitung Schwarzach, Herrn Forstdirektor Dietmar Hellmann sowie den für den Gemeindewald zuständigen Revierleiter Herrn Hartmut Friedel begrüßen.
Herr Hellmann erläuterte zunächst den Abschluss des abgelaufenen Betriebsjahres 2016 und die aktuellen Zahlen von 2017. Im kommenden Jahr ist ein Holzeinschlag von 4.150 Festmetern vorgesehen. Die Planung geht von einem Überschuss in Höhe von 25.700 Euro aus.
Bürgermeisterin Schweiger dankte Herrn Forstdirektor Hellmann und Herrn Revier-leiter Friedel für ihre Arbeit. Der Gemeindewald ist hier in sehr guten Händen. Ein besonderer Dank galt auch den eingesetzten Waldarbeitern, die die schwierige Aufgabe haben, die geplanten Maßnahmen vor Ort umzusetzen.


2. Realsteuerhebesätze;
hier: Erhöhung der Hebesätze für die Grundsteuer A und B

In den vergangenen Jahren wurde die Gemeinde Aglasterhausen wiederholt von übergeordneten Behörden und der Gemeindeprüfungsanstalt dazu aufgefordert, eigene Einnahmequellen angemessen auszuschöpfen. Hierzu zählen insbesonde-re die Grund- und Gewerbesteuer. Auch bei der Entscheidung über die Gewährung von Zuwendungen aus dem Ausgleichsstock wird von Seiten des Regierungsprä-sidiums die Höhe der Grund- und Gewerbesteuersätze berücksichtigt. Die Hebesät-ze für die Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Betriebe) und Grundsteuer B (bebaute und unbebaute Grundstücke) wurden letztmals zum 01.01.2006 ange-hoben.

Im Vergleich zu den Städten und Gemeinden des Neckar-Odenwald-Kreises unter-schreitet der Hebesatz bei der Grundsteuer A den Kreisdurchschnitt um 18 Punkte, bei der Grundsteuer B sind es 23 Punkte. Bei der Grundsteuer B weisen nur drei Gemeinden einen niedrigeren Hebesatz als Aglasterhausen auf. Hierunter befin-den sich auch die beiden finanzstärksten Gemeinden im Kreis.

Der Gemeinderat sprach sich deshalb dafür aus, die Hebesätze der Grundsteuer A und B ab dem Haushaltsjahr 2018 wie folgt zu erhöhen:

Grundsteuer A von 340 v. H. auf 360 v. H.
Grundsteuer B von 350 v. H. auf 380 v. H.

Auf der Grundlage der aktuellen Sollstellungen ergeben sich durch die Erhöhung der Grundsteuerhebesätze folgende Mehreinamen im Verwaltungshaushalt:
Grundsteuer A: 1.250 Euro
Grundsteuer B: 46.500 Euro

Die Auswirkungen der Erhöhung der Grundsteuer für die Grundstückseigentümer können beispielhaft aus folgenden Vergleichsberechnungen entnommen werden:

Der Hebesatz der Gewerbesteuer bewegt sich im Rahmen des Kreisdurchschnittes, so dass hier keine Erhöhung vorgenommen wurde.