Gemeinde Aglasterhausen

Mittelpunktgemeinde im Kleinen Odenwald

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Ortsteil Aglasterhausen

Der Ortsteil Aglasterhausen der Gemeinde Aglasterhausen

Aglasterhausen im Neckar-Odenwald-Kreis wird bereits im Jahre 1143 in einer Urkunde des Bischofs Burkhard zu Worms erwähnt, in der dieser die Vertauschung eines dem Stift Odenheim gehörigen Waldes bei Mühlhausen gegen ein Gut in Aglasterhausen genehmigt. Während ...husen (wie früher allgemein das heutige ...hausen genannt wurde) bei der Namensnennung durch die Jahrhunderte beibehalten wurde, war die Schreibweise des dem ...husen vorangehenden Namens doch sehr variabel.

So wurde z.B. geschrieben:

  • 1150 Agelesterwilare
  • 1161 Ageleisternhusen
  • 1224 Agelsterhusin
  • 1226 Agileisternhusen
  • 1243 Agrelesternhusen
  • 1254 Aglesternhusen
  • Anf. des 14. Jahrh. Agleisternhusen
  • 1360 Aglasternhusen
  • 1421 Agellesternhusen
  • 1504 Aglasternhusen
  • 1555 Aglasterhaussenn

Aglasterhausen hatte schon seit Mitte des 12. Jahrhunderts nachweisbar eigenen Adel. In den Urkunden des Klosters Schönau erschienen 1224 Markolf von Agileisternwilre und Arnold von Agileisternhusen. Die Mutter Arnolds war die Witwe Markolfs von Kirchheim, so dass angenommen werden kann, dass das alte Geschlecht von Kirchheim den Ort zu Lehen trug oder als eigenen Besitz hatte. Später werden auch Schwigger, Arnold und Beringer Edle von Agilesternhusen genannt. Das Patronatsrecht besaßen die Herren von Horneck. Die Brüder der Wernherr und Konrat von Horneck schenkten mit einer Urkunde vom 27. Mai 1254 diese Rechte zusammen mit denen von Helmstadt dem Stift Wimpfen. In der Folge trugen die Dynastien von Hirschhorn Aglasterhausen von den Bischöfen von Worms zu Lehen. Johann von Hirschhorn verpfändet den Ort 1416 an die Kurpfalz. Mit dem Tode des Friedrich von Hirschhorn im Jahre 1632 erlosch das Geschlecht und die wormsischen Lehen fielen an Worms heim. Die Cent- und Landesobrigkeit besaß die Kurpfalz bis Aglasterhausen 1803 zu Baden kam.

Wappen

Das Wappen des Ortsteils Aglasterhausen der Gemeinde Aglasterhausen

Die Blasonierung des Wappens von Aglasterhausen lautet: In Silber (Weiß) auf grünem Schildfuß zwischen zwei grünen Pappeln mit schwarzem Stamm ein rotes Haus, auf dessen Dach eine schwarze Elster sitzt. Das Wappenbild begegnet in ähnlicher Form bereits im Gerichtssiegel aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist redend für den Ortsnamen, der als Elsterhausen gedeutet wird (von althochdeutsch agilastra = Elster, Krähe). Das rote Ziegeldach zwischen zwei Pappeln soll Tonvorkommen auf feuchtem Grund anzeigen